Der Weimarer Kultur–Express

Andrea Feuchtenberger und Sonja MartensEin neues Schuljahr beginnt. Eine neue Klasse entsteht. Unter den Schülern befinden sich auch Franziska und Laura, zwei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Ausgerechnet diese beiden bekommen einen Platz nebeneinander.
Szenenbild aus "Mobbing" - wenn Ausgrenzung einsam macht

Die eine ist laut, scheinbar selbstsicher und attraktiv. Die andere ist still, unsicher und leicht zu übersehen.
Die eine leidet unter der Übertoleranz ihrer Eltern, der Haltlosigkeit mangelnder Grenzen, dem Fehlen von Anerkennung. Die andere hat durch die allzu große Fürsorge ihrer Eltern nie gelernt, sich durchzusetzen, will immer alles richtig machen und fühlt sich bei Konflikten stets schuldig.

Das Problem: Beide sind nicht in der Lage, ihre eigentlichen Schwierigkeiten zu durchschauen. Dies führt unweigerlich zu Spannungen. Was zunächst als vermeintlich harmlose Neckerei zwischen den Schülerinnen beginnt, wächst sich im Laufe der Zeit zu knallhartem Psychoterror aus, der das Selbstvertrauen Lauras immer mehr unterhöhlt und tragische Konsequenzen hat.

Warum werden Menschen zu Opfern? Was bringt Menschen dazu, andere fertig zu machen? Wie reagieren Außenstehende darauf? Wie kann man sich als Opfer wehren? Und was tun gegen Cyber- Mobbing?

"Mobbing" ist eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte über die Entstehung und Folgen ständiger Ausgrenzung und Schikanierung. Der Weimarer Kulturexpress hat sich erneut einer Thematik gewidmet, die von ständiger Aktualität ist und sich durch alle Altersklassen und sozialen Schichten zieht.

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