Der Weimarer Kultur–Express

I don't like Mondays
Autoren: S. Gesse und L. Schäfer
Inszenierung: Anika Leymann
Aufführung: 2000 - 2005
 

Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Linda Schmidt und Kirstin Rowekennen Sie das, eine Schulstunde, die Ihnen völlig aus dem Ruder läuft? Kennen Sie Klassen, zu denen Sie einfach keinen Draht haben, keine Möglichkeit der Kommunikation finden? Kurz: Kennen Sie Zeiten, in denen die Interessen der Schüler und die der Lehrer noch gegensätzlicher als sonst zu sein scheinen? Es liegt wohl in der Natur der Dinge, dass Lernen und Lehren nicht immer harmonisch Hand in Hand gehen. Schulfrust ist ein Gefühl, das beide Seiten kennen. Aber warum entsteht erst solcher Schulfrust?
Szenenbild aus I don't like Mondays

Schüler wie Lehrer fühlen sich oft nicht aufgehoben und alleine gelassen. Schüler haben Probleme mit ihren Mitschülern, mit ihrer Familie, oder einfach nur mit sich. Das macht sich ganz unterschiedlich bemerkbar. Lehrer wissen nicht mehr, wie sie ihren Stoff vermitteln, Schüler wissen nicht, warum sie bestimmte Dinge lernen sollen. Vorprogrammierte Missverständnisse lassen Missmut aufkommen, die Schüler entfremden sich mehr und mehr und suchen für ihren Frust ein Ventil. Nicht selten kommt es dabei zu gewalttätigen Übergriffen. Gewalt an Schulen ist nicht erst seit Meißen, Bad Reichenhall, Freising und Erfurt ein hochbrisantes Thema.

Das Stück "I don't like Mondays" greift das Thema Gewalt in Schulen auf, aber nur soweit, dass die Bedrohung mit der Waffe Auslöser ist, für die Frage nach Gründen und Ursachen solcher Handlungsweisen.

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